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Breakfast at Tiffany’s?
0Wow, was für ‘ne geile Zeit die letzten zwei Wochen doch waren! Wir schreiben Freitag, den 14. Mai 2010. Nach einem Tag bei meinem Bruder und verhältnismäßig wenig Schlaf mache ich mich auf den Weg zum Flughafen. Nach deutlich weniger Stress mit den 1000 Sicherheitschecks, als ich erwartet hatte, geht’s ab in den Flieger nach Boston. 7 Stunden und 3 Spielfilme später ist es dann soweit: Ich setze meinen ersten Schritt auf amerikanischen Boden. Ein kleiner Schritt für mich, ein nahezu unbedeutendes Nichts für die Menschheit. Welcome to the USA!
Am Flughafen werde ich gleich von einem Dunkin’ Donuts begrüßt und muss feststellen, dass der Kaffe in den USA genauso beschissen schmeckt, wie in Deutschland. Die Donuts sind dafür aber unübertroffen gut! Naja genug der Details. Wenn ich so weitermache, sitze ich morgen noch da und schreibe. ;) Das Holiday Inn Express Hotel war ziemlich gut. Den ersten richtigen Kulturschock hatte ich dann erst am nächsten Morgen, als es Eggs & Cheese mit Bacon & Sausage zum Frühstück gab. Danach haben wir uns die Harvard University angeschaut und wurden von Studenten in einer witzigen und wirklich empfehlenswerten inoffiziellen Führung in die geschichtlichen Ereignisse in und um Hahvahd eingeweiht. Danach wurde der Tag mit einer kleinen Shopping-Session abgerundet (sehr zum Leidwesen meines Vaters). Am Tag darauf gab es dann noch eine kleine Schiffrundfahrt, auf der wir die Skyline von Boston und sogar das MIT begutachten konnten. Danach ging’s in das alte englische Viertel von Boston und anschließend in die Champs-Élysées von Boston. Dort wurde ich aber bei Preisen von $ 250 und aufwärts für eine Jeans Hose nur depressiv. ;)
Am Montag Morgen, dem 17. Mai 2010, ging es dann in einem recht kleinen, süßen Flieger ab nach New York City. Am selben Tag waren wir abends noch im Yankees Stadium, wo wir einem bis zur letzten Minute spannenden Spiel der New York Yankees vs. Boston Red Sox beiwohnen konnten. Im letzten Inning, die Red Sox führten, schafften es die Yankees doch tatsächlich noch mit einem Homerun, den Sieg an sich zu reißen. Entertainment pur! Wir haben uns auch genau den richtigen Tag ausgesucht, denn am Tag darauf haben die Yankees bitter verloren. Das Hampton Inn Hotel im Herzen von Manhattan war ganz in Ordnung. Nur das Frühstück ließ ein wenig zu wünschen übrig.
Am Tag darauf war es dann das Wetter, das ein wenig zu wünschen übrig ließ. Der perfekte Tag zum Shoppen! Nach nur wenigen T-Shirts, darunter natürlich auch das berühmte I ♥ Yew York!, und einem Besuch bei Macy’s, dem größten Kaufhaus der Welt, war der Großteil des Tages bereits vorbei. Das größte Ereignis des Tages stand uns allerdings noch bevor: Ein Besuch am Broadway und zwar mit The Lion King im Minskoff Theatre. Zunächst wurden wir von den Taxifahrern New York’s im Regen stehen gelassen. Es schüttete in Kübeln und kein einziger Taxifahrer schien einen Platz frei zu haben. Wir standen gut eine viertel Stunde im Regen, bevor sich der Fahrer eines schwarzen Taxis erbarmte und uns platschnass zum Theater chauffierte. Im Theater selbst gab’s dann die große Überraschung: Wir wussten zwar, dass wir Karten der ersten Kategorie gekauft hatten – nicht jedoch wo genau sich die Plätze befanden. Als wir dann im Saal direkt vor der Bühne halt machten, um festzustellen, dass sich die einzigen vier freien Plätze genau in der Mitte der vordersten Reihe befanden, waren wir alle platt. Das war das wohl geilste Geburtstagsgeschenk, das man mir hätte schenken können! Damit waren der Stress und der Regen von zuvor vergessen… :D
An den zwei folgenden Tagen war dann Power-Sightseeing angesagt. Es war nahezu alles dabei, was man in New York gesehen haben muss. Da wäre zunächst der Madison Square Garden, das wohl berühmteste Eishockey- und Basketballstadion der Welt. Und zugleich die Bühne, die bei den ganz großen Stars am angesagtesten ist, auf der Größen wie Elvis Presley, Elton John, John Lennon, Frank Sinatra, Eric Clapton, Bob Marley und und und… bereits Konzerte gegeben haben. Und wir haben an einer Führung durchs Stadion teilgenommen, inklusive einem original Cheerleader (es gibt auch Beweisfotos ;)), kurz bevor Pearl Jam dort am Abend ein ausverkauftes Konzert gaben, von dem wir leider viel zu spät erfahren haben. Dann waren wir natürlich im Central Park (unglaublich wie viele Eichhörnchen es in den USA gibt), der New York Public Library (dem Drehort von The Day After Tomorrow) und haben uns Ground Zero angeschaut, wo zurzeit leider nur eine riesige Baustelle zu sehen ist. Außerdem waren wir auf dem Dach des Rockefeller Center, wo wir einen unglaublichen Ausblick über ganz New York und besonders auf’s Empire State Building genießen konnten, haben die Statue of Liberty besucht, sind an der Brooklyn Bridge entlanggelaufen und waren bei Tiffany’s, wo es zu meiner Enttäuschung leider keine Eggs & Bacon gab, dafür aber sündhaft teure, wenn auch wunderschöne Ringe und anderen Schmuck.
Als wir dann am Freitag, den 21. Mai unser Taxi zum Flughafen bestellten, gab es eine weitere Überrschung: Statt einem gewöhnlichen Taxi kam eine weiße Stretch-Limousine vor das Hotel gefahren und Manhattan hat sich glamourös von uns verabschiedet (auch hier gibt’s Beweisfotos). That’s New York!
Nach einem kurzen Flug von “nur” zwei Stunden kamen wir dann in Orlando, Florida an. Als wir ins Freie kamen, sind wir erst einmal gegen eine schier undurchdringliche Wand glimmender Hitze gestoßen. Mit der entsprechenden Luftfeuchtigkeit sind 30 ° C (86 ° F) eben nicht das, was man gewöhnt ist… Mit dem Mietwagen ging es dann weitere 2 Stunden Richtung Südwesten zur schönen Insel Namens Anna Maria Island, wo wir im beschaulichen Örtchen Holmes Beach den Schlüssel für unsere Ferienvilla mit Pool dankend entgegennahmen. Der anstrengende Teil unseres Urlaubs war damit abgeschlossen. In den nächsten Tagen wurden diverse Strände besucht und es hieß Sonnenbad am Traumstrand mit weißem Sand und blauem, klarem Wasser. Auch, wenn ich mir gleich am ersten Strand-Tag einen gesalzenen Sonnenbrand holte, war es eine wirklich schöne Zeit. Dank neu gekauften Schnorchel-Utensilien konnten wir unter Wasser sogar einige Fischschwärme und Krebse begutachten. Am ersten Tag haben wir sogar gleich ein paar Delphine am Strand sehen können. Zwischendurch waren wir auch noch in St. Petersburg und Tampa und haben den schönsten Strand der USA des Jahres 2005 besuchen können.
Alles in allem war es ein total schöner Urlaub. Und trotzdem ich mich zwischendurch erkältet habe (bei den Temperaturen in Florida kann man trotz Erkältung bedenkenlos ins Wasser gehen) und die ein oder andere Nacht hatte, in der mich der Sonnenbrand nur schwerlich schlafen ließ, hatten wir eine schöne Zeit und ich habe mich gut erholen können. Es ist ein Wunder, dass ich in Boston und New York nicht ein einziges Mal in einem McDonald’s war. Erst in Florida und auch nur ein einziges Mal während des gesamten Urlaubs, habe ich mir ein Menü bei McD gegönnt. Und auch nur, weil ich nicht in den USA gewesen sein wollte, ohne bei McDonald’s vorbei geschaut zu haben – das geht doch nicht! Leider bin ich während des Urlaubs kaum dazu gekommen, Englisch zu sprechen, da wir untereinander nur Deutsch gesprochen haben. Aber ich muss sowieso noch mal in die USA: Abgesehen davon, dass wir den schönsten aller Strände auf Anna Maria Island erst am letzten Tag entdeckt haben, möchte ich auch gerne mal einige Leute besuchen, in einem Road Trip von Stadt zu Stadt touren und einigen Must-Have-Seens wie Kalifornien, Texas, Las Vegas, das Weiße Haus und vielen Weiteren einen Besuch abstatten. Ihr könnt euch also sicher sein: Ich war nicht das letzte Mal in Amerika! ;)
Ich habe auch ne Menge Videomaterial mit meiner neuen Digicam aufgenommen. Allerdings dauert das sicherlich noch ne Weile, bevor ich das zu einem ordentlichen Filmchen zusammengeschnitten haben werde. Wenn es irgendwann soweit ist, enthalte ich es euch natürlich nicht vor.
USA ich komme!
0Es hätte so schön weiß sein können an Weihnachten, überall in Deutschland! Noch am Montag und Dienstag vor Weihnachten hat es geschneit, wie nichts Gutes und dann, kurz vor Weihnachten wird es wieder wärmer. Der viele Schnee hat es doch tatsächlich noch geschafft, vor Weihnachten wegzulaufen – unglaublich! Aber das Geheimnis eines guten Lebens ist eine gute Einstellung. Also ärgere ich mich nicht weiter, schließlich bin ich nicht-weiße Weihnachten in den letzten Jahren ja gewöhnt und immerhin komm’ ich im Februar in den schweizer Schnee! :)
Apropos Urlaub, der Titel verrät es bereits… Es stand schon etwas länger fest, aber erst seit Kurzem ist es konkret und offiziell: Ich fliege im Mai 2010 das erste Mal in die USA! Eeendlich! Und zwar zusammen mit meinem Dad, seiner Freundin Brigitte und ihrer Tochter Christina. Christina studiert ab Mitte Januar ein Semester in der Nähe von Chicago und anschließend holen wir sie quasi wieder ab. Erst geht es nach Boston, die Harvard Universität besuchen, danach nach New York und in den König der Löwen am Broadway (Das ist mein Geburtstagsgeschenk!) und anschließend noch eine Woche nach Florida, die wir in einer Villa am Strand von Anna Maria Island verbringen werden. Total genial, ich freue mich schon riesig darauf!

Anna Maria Island, Florida

Unsere Villa auf Anna Maria Island
Weihnachten habe ich abwechselnd mit meiner Mutter, meinem Bruder und meinem Vater + Anhang verbracht. Es war anstrengend, aber nicht so anstrengend wie letztes Jahr und trotzdem schön. Geschenkt bekam ich überwiegend Geld, weil ich um finanzielle Unterstützung für den Kauf eines E-Pianos gebeten hatte. Außerdem hab ich noch das neueste Paramore Album geschenkt bekommen, was sehr toll ist. Ich habe schon den ersten Ohrwurm (The Only Exception)… Auf deren Website kann man das komplette Album übrigens kostenlos anhören. Nach Weihnachten musste ich natürlich sichergehen, dass ich das geschenkte Geld nicht für irgendwelche anderen Dinge ausgebe. Also habe ich mir kurzer Hand ein Yamaha P-85 E-Piano gekauft (siehe Bild). :D Außerdem habe ich es nach Monaten, eigentlich sogar Jahren des Suchens endlich geschafft: Ich habe mir einen ordentlichen neuen Wintermantel gekauft, der mir auch noch gefällt. Damit konnte ich dessen völlig veralteten, abgegrabbelten und total hässlichen Vorgänger endlich den Laufpass geben. Ich finde das ist einen Applaus wert. Danke, danke.

Yamaha P-85
Am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde ich dann noch von Brigitte und Edi zusammen mit Christina zu einem Konzert der Harlem Gospel Singers in Mannheim eingeladen. Ich muss zugeben, dass mir diese Gruppe zwar ein Begriff war, ich jedoch keine Vorstellung von ihrer Größe hatte. Ich habe ehrlich gesagt mehr Sänger/innen erwartet, als tatsächlich aufgetreten sind. Trotzdem war es ein wirklich schönes Konzert mit absolut genialen Stimmen und auch dem ein oder anderen bekannten Lied. Und auch “O Happy Day” hat in der Zugabe nicht gefehlt. :) Leider hat der Akku meines Handys schon bei der ersten Aufnahme schlapp gemacht, daher kann ich euch kein ganzes Lied vorstellen. Trotzdem habe ich meine halbe Aufnahme von “How Great Thou Art” für diejenigen, die interessiert sind, mal auf YouTube geladen. Ich muss aber dazu sagen, dass auch deutlich actionreichere Lieder gesungen wurden, das Konzert war also auf keinen Fall langweilig. ;)
Als ich das Video auf meinem Handy gesucht habe, ist mir zudem noch ein Video von der Weihnachtsparty der Berufsakademie in Oldenburg in die Hände gefallen, das ich schon längst wieder vergessen hatte. Dieses möchte ich euch zum Abschluss natürlich auch nicht vorenthalten. Inhalt: Michael Jackson’s “Beat It” Karaoke singen nach ein paar mehr Bier. Viel Spaß!
Das Video musste ich auf Anfrage einer im Video zu sehenden Person leider entfernen. Das war jemandem wohl etwas peinlich… ^^
Morgen geht’s dann erst mal zum Alain Fondue essen und anschließend zu Christina B., um mit einem (Trink-?)Spieleabend ins neue Jahr hineinzufeiern. Anschließend steht am 3.1. meine Geburtstagsfeier an. Ja nicht vergessen! ;) Und dann geht’s erstmal wieder nach Oldenburg.
Genug für heute. Ich wünsche euch allen noch nachträglich frohe Weihnachten (macht man sowas?) und schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahrzehnt! Früher werde ich mich sicherlich auch nicht mehr hier melden.
Euer René
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