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Heißer Winter
0Letzte Woche habe ich der Schweiz mal wieder einen Besuch abgestattet. Die Winterfreizeit der schweizer Gemeinden Christi hat wieder in Andiast stattgefunden. Dort hieß es dann jeden Tag auf die Piste und anschließend bis spät Abends Gemeinschaft und Kartenspiele. Außerdem gab es jeden Abend einen anderen Vortrag zum Thema “War Jesus ein Revolutionär?”, die mal mehr und mal weniger interessant gestaltet waren. Ein paar Fotos habe ich auch gemacht, aber nicht allzu viele.
Einige andere Leute und ich haben uns einen 6-Tages-Skipass gekauft, mit dem wir auch in anderen Skigebieten fahren durften. Das haben wir genutzt, um an einem Tag einen Abstecher nach Laax zu machen, einem recht großen Skigebiet, das bis hoch zu einem Gletscher reicht. Dort hatten wir teilweise sonniges Wetter, aber irgendwie waren die sonnigen Flecken immer gerade da, wo wir nicht waren. Aber davon ließen wir uns natürlich nicht den Spaß verderben. Von dem Ausflug nach Laax und auch sonst habe ich so einige Videos aufgenommen, die ich euch im Folgenden einmal zusammengeschnitten habe.
Allgemein war das Wetter recht warum, es hat während der Woche nur wenig geschneit. Auf der höchsten Stelle des Waltensburger Skigebiets konnte es aber teilweise dennoch sehr kalt sein. Dann war man froh, wenn man möglichst schnell wieder runter ins Warme fahren konnte. An den letzten zwei Tagen ist dann die Sonne noch mal so richtig durchgekommen und hat mich beim Fahren im “Tiefschnee” abseits der Piste richtig ins Schwitzen gebracht. Auch wenn wegen des wenigen Neuschnees die Pisten teilweise recht vereist waren, war die ganze Woche aber wirklich schön und man konnte verhältnismäßig gut fahren.
Während der Woche bekam ich dann auch noch die Info, dass unsere Wohnungssuche erfolgreich war und wir eine Zusage für eine Wohnung in Hattersheim am Main bekommen haben. Dort werden Michael G. und ich also zukünftig residieren und zwar direkt am Marktplatz über einem Eiscafé und mit einer Pizzeria im Haus nebenan. :D Ab dem 18.3. können wir bereits mit dem Einzug beginnen. Der Mietvertrag, den wir in der Woche darauf unterzeichnet haben, beginnt offiziell mit dem 1.4., zusammen mit meinem neuen Job.
Während der Rückfahrt am Samstag nach Darmstadt haben wir dann noch einen Abstecher nach Vaduz, der Hauptstadt von Liechtenstein, gemacht und der dortigen bewohnten Burg einen Besuch abgestattet. Ein weiteres Land, in dem ich nun auch schon mal war. Am Sonntag ging’s dann nach der Gemeinde und einem Mini-Gemeinschaftsessen ab nach Heidelberg. Dort haben Vanessa, Chrisch und ich uns in’s Starbucks gesetzt und sind anschließend zusammen mit Carolin, die bei Heidelberg lebt, und einigen anderen zum Heidelpraise gegangen, einem Worship-Event, das regelmäßig in Heidelberg veranstaltet wird. Dort wurden natürlich viele Lobpreislieder in einer Art Konzert mit Band gesungen. Außerdem gab es eine interessante Predigt zum Thema “Hat Jesus verschlafen?”, die sich mit dem langen Warten auf Jesu Rückkehr beschäftigte. Auch wenn ich der Predigt nicht in allem zustimmen konnte, fand ich sie dennoch gut. Der Prediger hat sich Mühe gegeben, sie interessant und mit Humor vorzutragen. Ich habe vor, im Mai auch zum nächsten Heidelpraise zu gehen.
Schweiz->Holland->Darmstadt->Schweiz
0Okay, ich hab lang nicht mehr geschrieben und daher viel erlebt. Legen wir also gleich los: Ich war eeendlich, nach 3 langen Jahren, mal wieder Ski fahren in Andiast, in der Schweiz. Neben ner Menge Spaß auf Skiern im Tiefschnee bei strahlender Sonne bin ich auch einen Tag lang Snowboard gefahren. Das heißt, ich habe es versucht. Und nach einer halb unfreiwilligen komplettabfahrt in die Talstation als Anfänger auf dem Snowboard hatte ich dann erst mal genug. :D Mir taten die Knie und der Hintern weh. Eigentlich hat das aber keinen Unterschied gemacht, denn zu dem Zeitpunkt war ich bereits 2 Tage Ski gefahren und alle übrigen Körperteile taten mir sowieso schon weh. Insgesamt bin ich 6 Tage in der Reihe auf der Piste gewesen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sich mein Körper angefühlt hat. Schon das morgendliche Treppensteigen zum Speisesaal war beinahe zuviel.
Meine Versuche auf dem Snowboard – so wie so ziemlich alles andere auf der Winterfreizeit auch – wurden von René Stoverink auf seiner HD-Kamera festgehalten. Leider (oder zum Glück?) habe ich nicht die Möglichkeit, euch etwas davon zu zeigen. Aber auch ich habe einige Aufnahmen mit meinem Handy gemacht. Schließlich galt es auch zu beweisen, das Vanessa, die neben meinem Dad auch mitgekommen ist, doch Snowboard fahren kann. Insgesamt waren wir übrigens drei Renés. Der dritte René (van Erp) war Holländer. Er hatte leider am Tag vor seiner geplanten Abfahrt einen schweren Unfall abseits der Piste und musste mit drei gebrochenen Wirbeln und einem 2-fach angeknacksten Schulterblatt per Helikopter ins Krankenhaus gefolgen werden. Glücklicherweise kann er bereits wieder laufen und seine Verletzungen können ohne operative Eingriffe heilen. :) Hier die drei Videos, die ich während der Woche aufgenommen habe.
Vanessa auf der Piste:
Free Ride abseits der Piste:
Komplette Abfahrt von der Alp Dado bis zur Talstation Waltensburg:
Nach einer Woche in Oldenburg, in der ich meine letzte Vorlesung als Student besucht habe, war ich dann am Wochenende bereits wieder in Maastricht, Holland unterwegs. Dort habe ich eine gute Freundin besucht. Joyce wird im Juli heiraten und ich musste sie doch noch ein mal unverheiratet sehen. ;) Ich helfe ein bisschen beim Organisieren für die Hochzeit mit. Spätestens im Juli werde ich also wieder in Maastricht sein. Und, auch wenn mir das vielleicht nicht jeder glaubt, ich freue mich darauf. :)
Die darauf folgende (letzte) Woche ging’s dann geschäftlich nach Darmstadt. Das war gar nicht so einfach, denn bei der Rückfahrt von Holland nach Deutschland hatte ich leider eine Panne und musste mit dem Mietwagen weiter nach Oldenburg fahren. Heute, bei der Rückfahrt von Darmstadt, habe ich dann mein Auto an der holländischen Grenze abgeholt und mein Portemonnaie um 300 € leichter gemacht. Das Leben ist eben teuer. Aber naja, Geld ist schließlich nicht das, was zählt.
Und zu guter Letzt werde ich wieder in die Schweiz gehen. Nicht sofort, aber Anfang April. Dann werde ich für zwei Monate für einen Kunden in Bern arbeiten. Ich freue mich schon sehr darauf. Wenn das alles gut läuft, dann ist der Umzug zurück nach Frankfurt, bzw. zur Geschäftsstelle meines Arbeitgebers (BTC AG) in Mainz in greifbarer Nähe. Als nächstes stehen die Osterfreizeit in Bad Marienberg und danach das Soccer Weekend in Thayngen auf dem Plan. Es gibt also eine Menge Dinge, auf die ich mich dieses Jahr noch freuen kann. Ich hoffe, ihr freut euch mit mir. :)
Euer René
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